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M&A

Unternehmensverkauf

Ein Verkauf gelingt, wenn Vorbereitung, Diskretion und Wettbewerb zusammenkommen – und nicht, wenn nur ein Interessent am Tisch sitzt.

Die meisten Werte entstehen vor dem ersten Käufergespräch. Bereinigte Zahlen, eine belastbare Planung, geordnete Verträge und eine Equity Story, die zum Unternehmen passt – das entscheidet später über Preis und Verhandlungsposition.

Diskretion ist dabei kein Nebenaspekt. Mitarbeiter, Kunden und Banken erfahren von einem Verkauf im richtigen Moment, nicht über den Markt. Wir sprechen Käufer anonymisiert an und geben Namen erst nach unterzeichneter Vertraulichkeitserklärung frei.

Am Ende zählt nicht das höchste indikative Angebot, sondern das Angebot, das durch die Due Diligence kommt und finanziert ist.

Sinnvoll, wenn

  • eine Nachfolge oder ein Rückzug ansteht
  • Gesellschafter unterschiedliche Ziele verfolgen
  • ein Unternehmensteil nicht mehr zum Kern gehört
  • ein strategischer Partner mehr bewegen kann als Sie allein

Eckdaten

Prozessdauer
6–12 Monate
Käuferkreis
Strategen, PE, Family Offices
Bewertung
Multiple auf bereinigtes EBITDA
Vertraulichkeit
NDA vor jeder Namensnennung

Bausteine

Was den Prozess trägt

Vorbereitung und Bereinigung

Einmaleffekte, Gesellschaftergehälter, nicht betriebsnotwendiges Vermögen: Jede Bereinigung wird dokumentiert, damit sie in der Due Diligence standhält. Was hier unsauber ist, kostet später Kaufpreis.

  • Bereinigtes EBITDA belegen
  • Verträge und Register ordnen
  • Abhängigkeiten offenlegen

Käuferansprache

Eine kurze, geprüfte Liste statt Breitenansprache. Wir prüfen Strategie, Finanzierungsfähigkeit und Verhalten in früheren Transaktionen, bevor jemand angesprochen wird.

  • Anonymisiertes Kurzprofil
  • NDA vor Detailinfos
  • Wettbewerb bewusst herstellen

Angebote vergleichen

Preis ist nur eine Dimension. Struktur, Earn-out, Verkäuferdarlehen, Garantien und Finanzierungssicherheit entscheiden, was am Ende tatsächlich ankommt.

  • Zahlungsstruktur prüfen
  • Earn-out-Bedingungen hinterfragen
  • Finanzierungsnachweis einfordern

Verhandlung und Closing

Kaufvertrag, Garantiekatalog, Freistellungen und W&I-Versicherung. Hier entscheidet sich, welche Risiken nach dem Closing bei Ihnen bleiben.

  • Garantien begrenzen
  • W&I-Versicherung prüfen
  • Übergangsphase regeln

Ablauf

Der Verkaufsprozess

  1. Schritt 01

    Standortbestimmung

    Ziele, Zeitrahmen, Erwartungen der Gesellschafter – und was realistisch erreichbar ist.

  2. Schritt 02

    Aufbereitung

    Zahlen, Planung, Unterlagen und Equity Story. Parallel bauen wir den Datenraum auf.

  3. Schritt 03

    Käuferliste

    Longlist, dann Shortlist. Jeder Name wird begründet, Sie entscheiden, wer angesprochen wird.

  4. Schritt 04

    Ansprache

    Anonymisiert, NDA, dann Informationsmemorandum und indikative Angebote.

  5. Schritt 05

    Due Diligence

    Financial, Legal, Tax, teils Commercial – gesteuert, damit das Tagesgeschäft läuft.

  6. Schritt 06

    Signing und Closing

    Vertragsverhandlung, Gremien, Vollzugsbedingungen, Kaufpreiszahlung.

Aus der Praxis

Woran Prozesse scheitern

Nur ein Interessent

Ohne Wettbewerb verhandelt der Käufer allein. Wir bauen den Prozess so auf, dass mehrere Parteien parallel arbeiten – das verändert Preis und Tempo spürbar.

Die Zahlen halten der Prüfung nicht stand

Wenn das bereinigte EBITDA in der Due Diligence schrumpft, wird nachverhandelt. Deshalb prüfen wir die Bereinigungen vorher so kritisch wie der Käufer es später tut.

Fragen

Häufige Fragen zum Unternehmensverkauf

Verkauf vertraulich vorbereiten

Ein erstes Gespräch kostet nichts und klärt, was Ihr Unternehmen im Markt wert ist und wie ein Prozess aussehen würde.

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