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M&A

Due Diligence

Die Prüfung entscheidet, ob der verhandelte Preis hält. Wer vorbereitet ist, verliert hier keine Kaufpreisprozente.

Due Diligence ist kein Formalakt. Jedes Finding landet früher oder später in der Preisdiskussion, im Garantiekatalog oder in einem Kaufpreiseinbehalt. Deshalb lohnt es sich, die kritischen Punkte zu kennen, bevor der Käufer sie findet.

Auf der Verkäuferseite bauen wir den Datenraum so auf, dass Fragen beantwortet sind, bevor sie gestellt werden. Auf der Käuferseite steuern wir die Berater und sortieren die Findings danach, was den Wert wirklich bewegt – nicht nach Seitenzahl im Bericht.

Wichtig ist der Umfang. Eine Prüfung, die alles gleich tief betrachtet, kostet Zeit und Geld, ohne das Risiko besser abzubilden.

Sinnvoll, wenn

  • ein Verkaufsprozess vorbereitet wird
  • ein Zukauf geprüft werden soll
  • eine Finanzierung eine Prüfung verlangt
  • Findings bereits die Verhandlung belasten

Eckdaten

Dauer
4–10 Wochen
Module
Financial, Legal, Tax, Commercial
Optional
IT, ESG, Technik, Umwelt
Absicherung
Garantien, Einbehalte, W&I

Module

Was geprüft wird

Financial

Qualität der Erträge, Bereinigungen, Working Capital, Nettoverschuldung, Planungsannahmen. Hier entstehen die meisten Kaufpreisdiskussionen.

  • Bereinigtes EBITDA prüfen
  • Working-Capital-Zielgröße
  • Nettoverschuldung abgrenzen

Legal

Gesellschaftsrecht, wesentliche Verträge, Change-of-Control-Klauseln, Rechtsstreitigkeiten, Arbeitsrecht. Eine übersehene Change-of-Control-Klausel kann eine Transaktion stoppen.

  • Change of Control identifizieren
  • Kundenverträge prüfen
  • Rechtsstreitigkeiten bewerten

Tax

Steuerliche Historie, Betriebsprüfungen, Verlustvorträge, Verrechnungspreise. Steuerliche Altlasten werden regelmäßig über Freistellungen geregelt.

  • Offene Prüfungen klären
  • Verlustvorträge sichern
  • Freistellungen formulieren

Commercial

Markt, Kunden, Abhängigkeiten, Wettbewerb. Besonders relevant, wenn wenige Kunden einen großen Umsatzanteil tragen.

  • Kundenkonzentration messen
  • Vertragslaufzeiten prüfen
  • Marktannahmen testen

Ablauf

Wie wir die Prüfung steuern

  1. Schritt 01

    Scoping

    Was wird wie tief geprüft. Der Umfang folgt dem Risiko, nicht der Gewohnheit.

  2. Schritt 02

    Datenraum

    Struktur, Rechte, Q&A-Prozess. Ein guter Datenraum spart Wochen.

  3. Schritt 03

    Prüfung

    Berater arbeiten parallel, wir bündeln Fragen und halten das Tagesgeschäft frei.

  4. Schritt 04

    Findings

    Bewertung nach Wirkung: Preis, Garantie, Freistellung oder irrelevant.

  5. Schritt 05

    Umsetzung

    Übersetzung der Findings in Kaufvertrag, Einbehalte oder W&I-Deckung.

Aus der Praxis

Zwei Punkte, die immer wiederkommen

Working Capital wird unterschätzt

Die Zielgröße für das Working Capital bewegt den Kaufpreis oft stärker als eine Nachkommastelle beim Multiple. Sie gehört früh auf den Tisch.

Der Datenraum ist unvollständig

Fehlende Verträge und nachgereichte Zahlen kosten Vertrauen. Jede Nachlieferung verlängert die Prüfung und stärkt die Position des Käufers.

Fragen

Häufige Fragen zur Due Diligence

Prüfung vorbereiten

Wir bauen den Datenraum auf, steuern die Berater und sorgen dafür, dass Findings nicht zu Preisabschlägen werden.

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