Echter Konditionenwettbewerb
Mehrere Häuser bieten parallel – das wirkt sich unmittelbar auf Marge und Nebenkosten aus.
Finanzierung · Senior Debt
Die erstrangige Tranche ist das Fundament jeder Immobilienfinanzierung. Wir holen sie im Wettbewerb ein – statt sie bei der Hausbank zu akzeptieren.
Erstrangige Darlehen bilden mit 55 bis 70 Prozent des Beleihungswerts den größten und günstigsten Teil der Kapitalstruktur. Genau deshalb entscheidet die Qualität dieser Tranche über die Wirtschaftlichkeit des gesamten Projekts – nicht nur über den Zinssatz, sondern über Tilgungsprofil, Covenants, Vorfälligkeitsentschädigung und Verwertungsrechte.
Der Kreis möglicher Kapitalgeber ist größer als viele annehmen: Geschäftsbanken, Sparkassen, Pfandbriefbanken, Versicherer, Versorgungswerke und zunehmend Debt-Fonds mit bankähnlichen Konditionen. Jeder dieser Häuser hat eigene Risikoraster, Objektpräferenzen und Regionalfokusse.
Wir bereiten die Unterlagen bankfähig auf, sprechen die passenden Häuser gezielt an und führen die Verhandlung strukturiert – mit dem Effekt, dass Angebote wirklich vergleichbar werden.
Vorteile
Mehrere Häuser bieten parallel – das wirkt sich unmittelbar auf Marge und Nebenkosten aus.
Wir bereiten Kalkulation, Mieterliste und Cashflow so auf, wie Kreditausschüsse es erwarten.
Nicht der Zins allein zählt: DSCR, LTV-Trigger und Nachschusspflichten verhandeln wir mit.
Zugang zu Banken, Versicherern und Debt-Fonds mit unterschiedlichen Risikoprofilen.
Ein strukturierter Prozess verhindert Leerlauf zwischen Gremienterminen und Due Diligence.
Die Senior-Tranche wird von Beginn an mit Mezzanine oder Equity zusammengedacht.
Ablauf
Bewertung von Lage, Cashflow, Mietvertragsstruktur und Sponsor-Bonität.
Festlegung von Volumen, Struktur, Zinsbindung und gewünschter Kapitalgebergruppe.
Gezielte, parallele Ansprache geeigneter Häuser mit vollständigem Kreditantrag.
Gegenüberstellung von Marge, Gebühren, Covenants und Vorfälligkeitsregelungen.
Begleitung durch Kreditausschuss, Vertragsverhandlung und Valutierung.
Aus der Praxis
Die meisten Entwickler holen zwei Angebote ein und nehmen das bessere. Wir sprechen fünf bis acht Häuser parallel an – Banken, Versicherer, Debt-Fonds. Der Unterschied zwischen erstem und bestem Angebot liegt erfahrungsgemäß bei 40 bis 90 Basispunkten.
Über die Marge wird gern gesprochen, über LTV-Trigger, Cash-Sweep und Nachschusspflichten kaum. Genau dort entstehen aber die Probleme, wenn ein Projekt sich verzögert. Wir verhandeln Puffer statt Punktlandungen.
Kreditausschüsse lesen in ihrem eigenen Raster. Wenn Cashflow, Sensitivitäten und Sicherheitenübersicht so aufbereitet sind, wie das Haus sie ohnehin braucht, verkürzt das die Beschlussfassung spürbar.
Energetischer Standard, Zertifizierung und Sanierungsfahrplan wirken sich inzwischen direkt auf die Marge aus. Wer das dokumentiert, spart Geld – wer es offen lässt, zahlt den Risikoaufschlag.
Fragen
Ebenfalls relevant
In der Praxis endet fast jede Struktur als Kombination. Das sind die Bausteine, die wir am häufigsten mischen.
Senden Sie uns Ihre Eckdaten – wir antworten mit einer belastbaren Ersteinschätzung.