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Finanzierung · Equity

Equity & Joint Venture

Wenn Fremdkapital nicht ausreicht: echte Eigenkapitalpartner, die unternehmerisches Risiko mittragen – und passende Governance dazu.

Ein Equity-Partner bringt nicht nur Kapital, sondern auch Mitsprache. Deshalb entscheidet die Auswahl des Partners genauso über den Projekterfolg wie die Höhe seines Beitrags. Wir suchen Investoren, deren Haltedauer, Renditeerwartung und Risikobereitschaft zu Ihrem Businessplan passen.

Typische Strukturen reichen vom 90/10-Joint-Venture mit institutionellem Mehrheitspartner über Club Deals mit mehreren Family Offices bis zur projektbezogenen Beteiligung eines strategischen Investors mit operativer Kompetenz.

Ebenso wichtig wie die Kapitalquote ist das Regelwerk: Gewinnverteilung, Promote-Strukturen, Zustimmungsvorbehalte, Nachschusspflichten und Exit-Mechanismen entscheiden darüber, ob die Partnerschaft auch in schwierigen Projektphasen trägt.

Geeignet für

  • Großvolumige Projektentwicklungen
  • Quartiers- und Konversionsvorhaben
  • Portfolioaufbau mit langfristigem Partner
  • Entwickler mit starkem Track Record, begrenztem Eigenkapital
  • Value-Add-Strategien mit klarem Exit

Eckdaten

Eigenkapital
ab 3 Mio. €
Strukturen
JV, Club Deal, stille Beteiligung
Zielrendite
projekt- und risikoabhängig
Haltedauer
2 – 10 Jahre
Governance
Waterfall & Promote
Partner
Family Offices, Fonds, Strategen
Konditionen anfragen

Vorteile

Warum diese Struktur funktioniert

01

Echte Risikoteilung

Eigenkapital trägt Verluste mit – das entlastet Ihre Bilanz und Ihre Haftung.

02

Höhere Projektgröße

Mit einem Partner werden Vorhaben realisierbar, die allein nicht darstellbar wären.

03

Passende Partner

Wir filtern nach Haltedauer, Renditeerwartung und Mitspracheanspruch, nicht nur nach Ticketgröße.

04

Klare Governance

Waterfall, Promote und Zustimmungsvorbehalte werden vorab sauber definiert.

05

Zugang zu Folgeprojekten

Aus einem gelungenen Joint Venture entsteht häufig eine Programmpartnerschaft.

06

Bessere Fremdkapitalquote

Mehr Eigenkapital verbessert die Senior-Konditionen unmittelbar.

Ablauf

So gehen wir vor

  1. Schritt 01

    Businessplan schärfen

    Kalkulation, Szenarien und Renditeerwartung werden investorenfähig aufbereitet.

  2. Schritt 02

    Partnerprofil

    Definition von Ticketgröße, Haltedauer, Mitsprache und Exit-Erwartung.

  3. Schritt 03

    Ansprache

    Vertrauliche Vorstellung bei Family Offices, Fonds und strategischen Investoren.

  4. Schritt 04

    Term Sheet

    Verhandlung von Kapitalquote, Waterfall, Promote und Governance.

  5. Schritt 05

    Vertrag & Closing

    Begleitung von Gesellschaftervertrag, Due Diligence und Vollzug.

Aus der Praxis

Woran es in der Umsetzung wirklich hängt

Governance vor Rendite

Über den Gewinnsplit einigt man sich meist schnell. Streit entsteht später über Entscheidungsrechte: Wer beschließt Nachträge, wer den Exit-Zeitpunkt, wer den Verkauf unter Plan. Diese Punkte gehören vor dem Term Sheet auf den Tisch.

Der Exit steht am Anfang

Call- und Put-Optionen, Shoot-out-Klauseln, Mindesthaltedauer: Ein Joint Venture ohne definierten Ausstiegsmechanismus ist eine Wette darauf, dass man sich immer einig bleibt. Wird man nicht.

Wasserfall verständlich halten

Preferred Return, Catch-up, Promote – die Mechanik ist Standard, aber jede zusätzliche Stufe erzeugt Auslegungsspielraum. Wir bauen Wasserfälle so, dass beide Seiten sie ohne Anwalt nachrechnen können.

Der Partner muss passen

Kapital gibt es genug. Was zählt, ist die Erwartung an Haltedauer, Reporting und Entscheidungsgeschwindigkeit. Ein Family Office tickt anders als ein opportunistischer Fonds, und beides ist legitim.

Fragen

Was Mandanten uns am häufigsten fragen

Passt diese Struktur zu Ihrem Projekt?

Senden Sie uns Ihre Eckdaten – wir antworten mit einer belastbaren Ersteinschätzung.

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