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Asset Klassen · Grundstücke

Grundstücke & Entwicklungsflächen

Beim Grundstück verkaufen Sie kein Gebäude, sondern das, was darauf entstehen darf. Der Preis hängt fast vollständig am Baurecht – und an der Frage, wie belastbar es ist.

Wir vermitteln Bauland, Konversions- und Nachverdichtungsflächen, Gewerbegrundstücke und Areale mit Abbruchbestand. Käufer sind Projektentwickler, Bauträger, Bestandshalter mit eigener Entwicklung und zunehmend auch institutionelle Investoren, die früher einsteigen wollen.

Bewertet wird über den Residualwert: Verkaufserlös der geplanten Bebauung minus Baukosten, Finanzierung, Vertrieb und Entwicklergewinn. Was übrig bleibt, ist der Grundstückswert. Klingt einfach, ist es nicht – jede Annahme in dieser Rechnung ist verhandelbar.

Deshalb bereiten wir Flächen so auf, dass der Käufer möglichst wenig Unsicherheit einpreisen muss: geklärtes Baurecht, Altlastenauskunft, Vermessung, Erschließungsstand. Jede offene Frage kostet im Preis mehr, als ihre Klärung gekostet hätte.

Worauf wir zuerst schauen

  • Bebauungsplan, § 34 BauGB oder Aufstellungsbeschluss
  • Erzielbare Bruttogeschossfläche und Nutzungsart
  • Altlastenkataster, Kampfmittel und Bodengutachten
  • Erschließungsstand und offene Erschließungsbeiträge
  • Baulasten, Dienstbarkeiten und Wegerechte im Grundbuch

Kennzahlen

Ticketgröße
ab 2 Mio. €
Typische Käufer
Entwickler, Bauträger, Bestandshalter
Bewertungsbasis
Residualwert je m² BGF
Prozessdauer
3 – 9 Monate
Kaufpreisstruktur
oft mit Nachbesserung bei Baurecht
Objekt besprechen

Werttreiber

Was hier den Preis bestimmt

01

Baurechtliche Sicherheit

Rechtskräftiger B-Plan, Vorbescheid oder nur eine Idee – zwischen diesen Stufen liegen leicht 30 Prozent Preisunterschied.

02

Erzielbare BGF

Der Preis wird pro Quadratmeter Geschossfläche gedacht, nicht pro Quadratmeter Grundstück. Eine Studie zur Ausnutzung zahlt sich fast immer aus.

03

Altlasten und Boden

Verdachtsflächen ohne Gutachten führen zu pauschalen Abschlägen. Ein Bodengutachten kostet wenig und nimmt dem Käufer das Argument.

04

Erschließung

Wer offene Erschließungsbeiträge, Anschlusskosten und Leitungsrechte vorher klärt, verhandelt später nicht mehr darüber.

Ablauf

So läuft ein Verkauf in diesem Segment

  1. Schritt 01

    Grundlagenermittlung

    Grundbuch, Baulastenverzeichnis, Bebauungsplan und Altlastenauskunft einholen.

  2. Schritt 02

    Ausnutzungsstudie

    Bei Bedarf eine architektonische Machbarkeitsstudie, die die erzielbare BGF plausibel macht.

  3. Schritt 03

    Residualbewertung

    Preisband auf Basis realistischer Baukosten und Verkaufserlöse, mit zwei bis drei Szenarien.

  4. Schritt 04

    Käuferansprache

    Entwickler und Bauträger, die Assetklasse und Region tatsächlich bedienen – gezielt statt breit.

  5. Schritt 05

    Vertragsgestaltung

    Kaufpreisanpassung nach erreichtem Baurecht, Rücktrittsrechte und Fälligkeiten sauber regeln.

Aus der Praxis

Was uns in echten Deals begegnet

Der Kaufpreis in Stufen

Bei Flächen ohne fertiges Baurecht arbeiten wir häufig mit einem Sockelpreis plus Nachbesserung je zusätzlich genehmigtem Quadratmeter BGF. Das überbrückt die Bewertungslücke zwischen Verkäufer und Käufer, ohne dass einer die Risiken allein trägt.

Kommunen sitzen mit am Tisch

Städtebaulicher Vertrag, Sozialquote, Stellplatzablöse – wer früh mit der Verwaltung spricht, weiß, was der Käufer später schultern muss, und kann es einpreisen.

Abbruchbestand ist kein Nachteil

Ein bestehendes Gebäude kann Bestandsschutz und damit mehr Kubatur bedeuten, als der B-Plan hergibt. Das prüfen wir, bevor jemand vom Abriss spricht.

Fragen

Was Eigentümer uns fragen

Die Punkte, die Eigentümer vor einem Mandat ansprechen – so beantwortet, wie wir es im Erstgespräch tun.

Vermitteln Sie auch Flächen ohne Baurecht?

Ja. Der Preis liegt dann niedriger und der Vertrag arbeitet meist mit Nachbesserungsklauseln. Käufer sind Entwickler, die den Planungsprozess selbst führen wollen.

Wie lange dauert so ein Verkauf?

Mit fertigem Baurecht drei bis vier Monate. Ohne Baurecht hängt es an der Kommune – dort sind auch neun Monate realistisch.

Was kostet eine Machbarkeitsstudie?

Je nach Größe ein niedriger fünfstelliger Betrag. Gemessen an der Preiswirkung ist das meist die beste Investition im gesamten Prozess.

Denken Sie über einen Verkauf in dieser Assetklasse nach?

Schicken Sie uns die Eckdaten – Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung zu Preis und Käuferkreis.

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